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Der Sohn von Sharon predigt Rassismus und nennt die Araber "Raubtiere"

 


von Jossi Bar-Tal, Übersetzung: Uri Shani

 

Gilad Sharon, der Sohn des ehemaligen Premierministers Sharon, veröffentlichte gestern (Sonntag, 13.3.2011) einen besonders rassistischen Artikel in "Yediot Achronot" nach dem blutigen Mord in der Siedlung Itamar. Gilad Sharon, der in vielen Korruptionsaffären verwickelt ist, kaufte sich letzthin in "Kadima" ein und plant eine politische Karriere in der Partei, die sein Vater gründete und die die Alternative zur rechtsextremen Regierung von Netanjahu sein soll.

 

In einem Artikel, der heute in der meistverbreiteten Zeitung Israels , "Yediot Ahronot", erschien, hetzt der Sohn des ehemaligen Premiers mit deftigen Worten gegen die Araber. "Vergesst nicht, mit wem wir es zu tun haben: Man kann das palästinensische Raubtier nehmen und ihm eine Maske in der Form eines fliessend englisch sprechenden Redners aufsetzen. Man kann es mit einem dreiteiligen Anzug und einer Seidekrawatte verkleiden. Aber manchmal – am Neumond, oder wenn eine Krähe auf den Kopf eines Schakals scheisst, oder wenn die Pita mit Sa'tar nicht gut geworden ist – dann spürt das Raubtier, dass die Zeit gekommen ist, und aus einem primitiven Instinkt heraus geht es jagen." Nachdem Sharon seine Argumente aus dem Arsenal des biologischen Rassismus beendet, geht er Beschreibungen aus dem Reich des Kulturrassismus über: "Eine Gesellschaft, die so den Tod anbetet und deren bester Söhne Säuglingserstecher sind, ist einfach eine andere Gesellschaft als die unsere […] Sie schauen uns an. Wir sind alles, was sie nie waren und nie sein werden. Wir haben eine Geschichte und eine Kultur, die Tausende von Jahren alt ist, wir sind eine fortschrittliche Gesellschaft – und sie sind nur ein Nebenprodukt unseres Zionismus. […] Sie betrachten sich durch was sie bei uns sehen. Und so mehr wir erfolgreich und ‏entwickelt sind, so stärkt sich ihr Hass."

Bis jetzt ist nichts bekannt über eine rechtliche Verfolgung von Gilad Sharon wegen rassistischer Hetze.

Hier sollte auch daran erinnert werden, dass der israelische Premierminister Netanjahu weniger als einen Tag nach dem Attentat die palästinensische Autonomiebehörde der Hetze gegen Juden beschuldigte und ihr die Verantwortung für den Mord gab, obschon er keinen Beweis für so eine Hetze erbrachte. Tatsache ist, dass die Hetze und die Dehumanisierung der Palästinenser nach dem Attentat ein nie dagewesenes Mass in der israelischen öffentlichkeit annahmen, und dies auch dank der Koalitionsmitglieder, die sich in den letzten beiden Tagen in besonders rassistischer Art äusserten.

gilad sharon wird von einem raubtier gekuesst

Original: http://alternativenews.org/hebrew/index.php/opinion/29-2010-09-20-14-14-21/441–q-q-

 

 

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