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Arabische Identität in Israel, auf dem Hintergrund des arabischen Frühlings


ein Vortrag für die Bildungsreise des AphorismA-Verlags im Mai 2012, aufgrund eines Vortrags, den ich am 19.1.2012 an der Uni Haifa anlässlich eines internationalen Kongresses zum arabischen Frühling hielt.

"Wir, die Nachkommen der jüdischen Gemeinden in der arabischen und muslimischen Welt, des Nahen Osten und des Maghreb, und zweite und dritte Generation von Mizrachi Juden in Israel, sehen mit Begeisterung und Neugier welch große und mutige Rolle die Männer und Frauen unserer Generation in den Demonstrationen für Freiheit und Wandel in der arabischen Welt spielen. Wir identifizieren uns mit Euch, und sind voller Hoffnung für die erfolgreichen Revolutionen in Tunesien und Ägypten; gleichzeitig sehen wir mit großem Schmerz und Sorge die vielen Todesfälle in Libyen, Bahrain, Jemen, Syrien und vielen anderen Orten der Region.

Die Proteste der Menschen unserer Generation gegen Unterdrückung, Gewalt und Missbrauch durch die Regime, sowie die Rufe nach Veränderung, Freiheit und Errichtung demokratischer Regierungen, die die Beteiligung von Bürgern in politischen Prozessen fördern, markieren einen dramatischen Zeitpunkt in der Geschichte des Nahen Osten und Nordafrika, einer Region, die über Generationen von unterschiedlichen Mächten – inneren und äußeren – aufgerieben wurde, und deren Machthaber oftmals die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte ihrer Einwohner mit Füßen getreten haben."

Das ist der Beginn des offenen Briefes "Ruh Jedida" (= ein neuer Wind oder ein neuer Geist, auf arabisch), der im April 2011 erschienen ist, als ich gerade auf Lesereise in der Schweiz und in Deutschland war mit meinem Buch "Nemashim", und ich möchte noch ein bisschen daraus vorlesen:

"Wir sind Israeli, Kinder und Enkel von Juden, die hunderte oder gar tausende von Jahren im  Nahen Osten und in Nordafrika lebten. Unsere Mütter und Väter haben zu der Entwicklung der Kultur dieser Region beigetragen, und waren ein Teil davon.

(Und weiter unten:)

In vergangenen Generationen wurde versucht, die gegenseitige Beeinflussung und die Beziehungen zwischen den jüdischen und arabischen Kulturen gewaltsam auszulöschen, aber in vielen Lebensbereichen findet man immer noch Spuren davon, einschließlich Musik, Gebeten, Sprache und Literatur.

Wir möchten unsere Identifizierung und Hoffnung für den Generationenwechsel in der Geschichte des Nahen Osten und Nordafrika ausdrücken, und dafür, dass dieser Wechsel die Tore für Freiheit und Gerechtigkeit und gerechte Ressourcenverteilung in der Region öffnen wird. Wir wenden uns an Euch, Brüder und Schwestern unserer Generation in der arabischen und islamischen Welt, mit dem Wunsch nach einem ehrlichen Dialog, durch den wir auch einen Teil der Geschichte und der Kultur der Region werden können.

(Und ich springe zum Schluss: )

 Wir äußern jetzt die Hoffnung, dass unsere Generation – in der gesamten arabischen, islamischen und jüdischen Welt – die Brücken aufbauen wird, die die Mauern und Feindseligkeiten vorheriger Generationen überwinden, und den tiefgehenden, menschlichen Dialog erneuern können, ohne den wir einander nicht verstehen können: den Dialog zwischen Juden, Sunniten, Schiiten und Christen, zwischen Kurden, Berbern, Türken und Persern, zwischen Mizrachi und Ashkenazys, und zwischen Palästinensern und Israelis. Wir ziehen Kraft aus unserer gemeinsamen Vergangenheit, um hoffnungsvoll in eine gemeinsame Zukunft zu blicken. Wir vertrauen auf einen inner-regionalen Dialog – dessen Zweck es ist, zu reparieren und rehabilitieren, was in vorherigen Generationen zerstört wurde – als Katalysator für das Andalusische Modell muslimisch-jüdisch-christlicher Partnerschaft zu erneuern, so Gott will, Insha'allah, und als Weg in eine kulturelle und historische goldene Ära für unsere Länder. Diese goldene Ära kann nicht entstehen ohne gleiche, demokratische Bürgerrechte, gerechte Verteilung von Ressourcen und Bildung, Chancengleichheit, Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern, und die Akzeptierung aller Menschen, ohne Rücksicht auf ihren Glauben, Nationalität, Status, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder ethnische Zugehörigkeit. All diese Rechte haben gleiches Gewicht beim Aufbau der neuen Gesellschaft nach der wir streben. Wir verpflichten uns, diese Ziele im Rahmen eines Dialogs zwischen allen Völkern des Nahen Osten und Nordafrika anzustreben, und durch einen Dialog, den wir mit verschiedenen jüdischen Gemeinden in Israel und auf der Welt führen werden."

Unterschrieben wurde der Brief von Dutzenden von bekannten und weniger bekannten Frauen und Männer.

Ich werde auf diesen offenen Brief noch zurückgreifen.

Es hat sich etwas bewegt im letzten Jahr in der Wertstellung von arabischer Identität, auch in Israel. Ich möchte hier weder über die historischen Gründe für den aschkenasischen Rassismus gegenüber Araber (und arabische Juden), einerseits, noch über deren Minderwertigkeitskomplexe sprechen. Ich möchte hier auch nicht über Hybridisierung und Purifikierung dozieren, mit denen sich Yehuda Shenhav auseinandersetzt, das hätte zwar gut zu einem akademischen Vortrag gepasst. Ich sags ganz einfach: Ich bin kein Profi vom Fach in diesem Thema, ich bin ein einfacher Soldat der Protestbewegung, die sich hier im letzten Sommer gebildet hat, eine Bewegung, die in meiner Sicht ein Teil dieses "arabischen Frühlings", von dem wir hier sprechen. Das heißt: Ich spreche nicht über den "arabischen Frühling", als Israeli, der im besten Fall glücklich überrascht ist und freudig Hände klatscht, und im schlechteren Fall Angst hat, sondern als Teil von ihm. Und deshalb bevorzuge ich einen weniger akademischen Ton.

Ich möchte über arabischen Stolz sprechen.

Inmitten der Globalisierung, die uns einen gemeinsamen Markt verkaufen will, in dem farb- und geruchloses Geld regiere und alle im selben Maß unterdrückt sein sollen, in dem es keinen Rassismus gäbe und alle Sklaven ihres eigenen Willens ohne Rechte und ohne Unterschied seien, hat sich ganz still eine Bewegung formiert, die diese Fotomontage auf verschiedenen Fronten angreift. Mithilfe einer einzelnen menschlichen Fackel mit Namen Muhammad bu-Azizi, und mithilfe der Demonstranten in Ägypten, die mit dieser Fackel ihr Land entzündeten, wurde die arabische Welt eine der Zentren, wenn nicht das wichtigste, dieser Bewegung.

Denn da dürfen wir uns nicht täuschen: die ägyptische Revolution hat nicht zum Ziel, Slogans einer westlichen Demokratie widerzugeben.

In einem offenen Brief der ägyptischen Aktivisten vom Oktober 2011, steht unter anderem:

Unter den Strukturanpassungsmaßnamen und der vermeintlichen Expertise internationaler Organisationen wie der Weltbank und des IWF lebend sahen wir zu, wie unsere Ressourcen, Industrien und öffentliche Dienste ausverkauft und zerlegt wurden, während der “freie Markt” eine Abhängigkeit von ausländischen Gütern, sogar von ausländischen Lebensmitteln, forcierte. Die Profite und Vorteile dieser befreiten Märkte gingen wo andershin, während Ägypten und andere Länder im Süden ihre Verelendung durch eine massive Erhöhung der Polizei-Repression und Folter verstärkt fanden.

Unsere israelische Protestbewegung ist auch mithilfe des arabischen Frühlings zustandegekommen. "Das Volk fordert soziale Gerechtigkeit" und andere Slogans, ein Teil der Formen des Protests, die Sprache und die Zusammensetzung der Protestanten, sie sind alle beeinflusst von der antikapitalistischen globalen Bewegung, und ein Teil davon sind direkter Import aus Tunesien und Ägypten. "Al-sha'ab jurid – et Bibi lehorid." (Das Volk will, dass Bibi gehe, in hebräisch und arabisch), ein Slogan, der in Jaffa entstand, stellt dies sehr gut dar. Auf dem größten Banner auf der riesigen 6. August-Demo stand "Irhal – Ägypten, das ist hier!"

Ich habe nicht so viel Zeit für diesen Vortrag, aber ich möchte doch in ein paar wenigen Stichworten erwähnen, was dieses upgrade, diese bessere Bewertung des Arabischen in Israel ermöglichte, noch vor dem "arabischen Frühling". Wir haben Wadi Salib und dann die Schwarzen Panther, wir haben die Musik der arabischen Juden, die populäre und die klassische, Jair Dalal und andere, das andalusische Philharmonieorchester und wir haben den demokratischen Regenbogen, und wir haben Shlomo Svirski, der mit andern die "Hefte für Forschung und Kritik" gründete. Svriski hat gezeigt, wie die Erzeugung des arabischen Juden als Schwachen und Peripherialen den europäischen Juden als Starken bewirkt. Als Svirski in seinem wichtigen Buch "Nicht Schwache, sondern Geschwächte" die traditionelle Sichtweise von Eisenstadt umkehrte, sprach noch keiner von Globalisierung, aber heute ist uns allen klar, dass wir genauso zu Wall Street wie zu den geschwächtesten Ecken der Welt gehören.

Lihi Jona, eine junge arabische Frau, sagte mir: Ich definiere mich als Haifaerin, als Frau, als Mizrahit und als Linke. Dies sind die Teile meiner Identität, die mir wichtig sind, weil sie gefährdet sind. Als Jüdin muss ich mich nicht definieren, denn diese Identität ist nicht gefährdet.

Und wir haben eine neuen Wortschatz, nicht mehr Mizrahim, sondern arabische Juden: Damit hat Albert Memmi begonnen, und nach ihm Schimon Balass, Ella Shochat, Jehuda Shenhav, den ich jetzt schon zum weiten Mal erwähne, und auch Ssasson Ssomech, der sich aber in letzten Zeit vom Durchbruch des Begriffs ausgerechnet differenziert. Es heißt übrigens arabische Juden und nicht jüdische Araber, wie jüdische Deutsche, oder Deutsche mosaischen Glaubens, also: das arabische ist immer noch an zweiter Stelle, aber – immerhin.

Die Frage ist natürlich: Steht da auch tatsächlich etwas dahinter? Es ist viel leichter, sich mit dem Arabischen anzufreunden, wenn es nichts Politisches bedeutet. Man isst ein bisschen Humuss, lernt Kuskus zuzubereiten, kauft ein paar irakische CDs, wechselt die Hosen mit Scharwals, lernt ein bisschen Bauchtanz. So kann man auch eine indische Identität haben. Was aber neu ist, ist eine arabische Identität, die jetzt im Fahrwasser des "arabischen Frühlings" auch eine politische ist. Politisch arabisch sein heißt eben auch antiwestlich. Denn der euro-amerikanische Westen wird hier – und das hat er sich selbst anzurechnen – immer mehr als Besatzer, als Unterdrücker, als Räuber und Versklaver betrachtet, und immer weniger als Befreier und Beförderer. An der Demo am letzten Samstag, die den Beginn der neuen Saison der Protestbewegung bedeutete, sagte mir ein Historiker: Jetzt musst du dir mal vorstellen, Napoleon hätte Akko eingenommen, dann wäre die gesamte Geschichte der letzten 200 Jahre anders verlaufen, und das Internet wäre heute französisch. Er hat mir das gesagt, weil ich ihm erzählte, dass ich ein historisches Theaterstück über den syrischen Juden Haim Farhi geschrieben habe, den stärksten Mann im Nahen Osten, vor 200 Jahren, der Napoleon vor den Toren von Akko gestoppt hat.

Zurück zum Brief, aus dem ich einleitend zitiert habe. Verschiedene Aktivisten, auch arabisch-jüdische, haben den Brief kritisiert, er schließe die arabischen Juden wieder im Ghetto ein. Gegenüber dieser Kritik sagen die Initianten, der Brief betone die Vielfältigkeit der israelischen Gesellschaft, er bringt folgende Nachricht zu den arabischen Nachbarn: Sieht, in Israel gibt es verschiedene Stimmen, nicht nur die "Villa im Dschungel" von Ehud Barak und die "Fügsamkeit des ägyptischen Fallachen" von Gabriel Bar. Wir reichen euch die Hand. Für Gadi Elgasi geht es nicht um seine persönliche Verbindung mit seinen ägyptischen Wurzeln, (väterlicherseits), sondern das Arabische als Teil der israelischen Kultur, und dann ist eine Verbindung zur arabischen Identität keine Frage mehr der familiären Herkunft.

Der Brief wurde von Tamer Massalha auf Arabisch übersetzt und in der ganzen arabischen Welt veröffentlicht und diskutiert.

Aber für viele, wenn nicht die meisten der Unterzeichnenden, sind die wichtigsten Adressaten die PalästinenserInnen. Drei Wochen nach Erscheinen des Briefes fand ein Kongress der Linken in Hebron statt, der von den verschiedenen linken palästinensischen Parteien (vor allem PFLP, PDLP, kommunistische Partei) einerseits und von Hithabrut-Tarabut unsererseits organisiert war. An diesem Kongress wurde der Brief vorgelesen. Jael ben Jefet von Tarabut, die damals im Stadtrat von Tel-Aviv saß und bis heute dem demokratischen Regenbogen vorsteht, sagte dort: "Die Diskriminierung der Misrahim ist weder vorübergehend noch zufällig: Die Eliminierung des Arabischen in Israel drängt die Misrahim an den Rand. Antikolonialistischer Kampf bedeutet deshalb auch Antikolonisierung der israelischer Gesellschaft – Kampf gegen kulturelle Kolonisierung, gegen ethnische Diskriminierung, und daraus resultiert die prinzipielle Verbindung zwischen Misrahim und Palästinenser."

Wir stehen heute vor einer Umkehrung der Bewertung von Orient und Okzident. (Allerdings: dies ist eine Bewegung von unten, selbstverständlich. Das Establishment ist nach wie vor aschkenasisch, eurozentrisch und Amerika-hörig. Als ein Schuldirektor seine SchülerInnen zum Menschenrechtsmarsch im Dezember mitnahm, erhielt er eine Rüge vom Erziehungsministerium. Warum? Weil er eine Araber ist und es eine arabische Schule ist. Darum!)

Der westliche Liberalismus stand für Feminismus, heute hören wir andere Stimmen: Ein Teil der Frauen, die den Brief unterschrieben haben, wenden sich an ihre arabischen Kolleginnen in der arabischen Welt aus einem feministischen Gedankengut heraus. Eine große Gruppe von Frauen stellte sich nackt vor die Kamera in Jaffa, aus Solidarität mit der Ägypterin Alia al-Mahdi.

Ich höre die Stimme, die immer lauter wird und ganz deutlich sagt: die europäische Kultur, die während 500 Jahren so wichtig war, hat ausgedient. Eine Kultur, die mit der Vertreibung aus Spanien begann, die einen schrecklichen Antisemitismus aus dem Mittelalter ererbte und diesen während 500 Jahren weiter pflegte und im letzten Jahrhundert zum höllischsten Gipfel trieb, und Rassismus und Kolonialismus, in Kürze: die grässlichste Barbarei, die die Menschheit je gebar, aber auch eine Kultur, die Schönheit, Weisheit, Forschung, Fortschritt und Technologie fertig brachte – mit dem Untergang der amerikanischen Wirtschaft hat nun das westliche Zeitalter sein Ende gefunden.

Ich sagte zu Beginn, ich sähe mich als Teil des "arabischen Frühlings". Nun sagt ihr vielleicht: Und wenn sie dich nicht akzeptieren als Teil von ihnen? Mit welcher Chutzpe behauptest du, du gehörtest zum "arabischen Frühling"?

Tja, da ist tatsächlich ein Problem. Wie es ja auch in "Ruh Jedida" steht: Alle Regimes in der Region, das israelische und die arabischen, haben sich alle Mühe gegeben, diese Mauern zwischen Juden und Arabern zu bauen. Aber ich weiß, dass es auch in der palästinensischen Linken und auch weiter weg ein ehrliches Interesse am Dialog mit Israeli, die nicht auf sie von oben herabsehen.

Vor ein paar Wochen schrieb in einem workshop eine Gruppe von Jugendlichen ihre Träume auf einen Zettel. Die eine träumte davon, die Geburtsstadt ihres Großvaters im Libanon zu besuchen, die andere, die Geburtsstadt ihrer Großmutter in Syrien zu besuchen. Es ist derselbe Traum, beide haben ihn unabhängig voneinander geträumt. Aber die eine ist "eine Jüdin", die andere "eine Araberin".

Aber was wichtiger ist als: "Der arabische Frühling" ist kein geschlossener Club mit Türwächter. Als im Sommer ein neues Zeltlager entstand, in irgendeiner Stadt, hat niemand sie "aufgenommen", und eine Verbindung zur arabischen Identität bedeutet nicht die Aufgabe der israelischen oder jüdischen. Das sind nicht unbedingt zwei verschiedene Hochzeiten, auf die man nicht gleichzeitig tanzen kann, es kann auch dieselbe Hochzeit sein.

Eine detaillierte Darstellung des heissen Sommers 2011 habe ich auch bei AphorismA herausgegeben.

Anders an der Uni Haifa, wo der Vortrag überraschenderweise sehr positiv aufgenommen wurde, reagierten diesmal meine deutschsprachigen Zuhörer unterschiedlich. Meine scharfe Abwendung von EurAmerika war offenbar schwierig zu verdauen.

Aber ich habe damit auch hoffentlich endgültig die Frage für alle Zeiten beantwortet: "Wenn du so gegen den Staat Israel bist, warum lebst du eigentlich noch da und kommst nicht nach Europa zurück?"

Im Gespräch erzählte ich auch ein äußerst erstaunliches Kuriosum, das ich am vorigen Tag gelesen hatte:

Yael Lerer fasste ihre 13 Jahre mit ihrem Andalusverlag in der arabischen Jadaliyya zusammen und zitierte niemand anders als Arik Sharon: "I also read Mahmoud Darwish’s book, and I have spoken about his poem, the one with the horse that was left alone, and how much I envy his description of their connection to the land.” Das sagte er 2005, wenig später fiel er in ein Koma, von dem er bis heute nicht erwacht ist….

 

Die hebräische Version dieses Vortrags

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