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SPD-Wald im Negev

Während einiger Monate, im Winter 2012-2013, verfolgte ich die Änderungen auf dieser website:

http://spd-wald.jnf-kkl.de/

Wenn wiedermal jemand 20 oder 50 oder sogar 100 Euro gegeben hat, suchte ich sofort die mail-adresse oder das Facebook und schreib ihm (oder ihr) folgendes:

Sehr geehrter Herr …..!

Ich bitte Sie höflichst darum, sich anzuhören, was Dr. Awad Abu-Freh zum SPD-Wald im Negev sagt. Ich bin Israeli, ich lebe hier seit sehr vielen Jahren, mein Vater ist hier geboren und aufgewachsen. Wenn Sie Geld spenden wollen für Israel, was ich an sich eine sehr schöne Geste finde, dann will ich Sie gerne beraten, damit es nicht in die falschen Taschen fließt. Denn hier wird jemandem das Land weggenommen, um diesen Wald zu pflanzen. Vielleicht meinen Sie, Bevölkerungsverschiebungen seien in bestimmten Umständen gerechtfertigt. Ich bin der Meinung, dass es hier um nicht weniger als Transfer und ethnic cleansing geht, und zwar schreitet dieser Prozess schon mehr als 100 Jahre voran. Warum Sie auch noch für eine andre Partei spenden sollten, ist mir ein zusätzliches Rätsel.

 Bitte höre Sie sich an, was Dr. Awad Abu-Freh zu sagen hat.

http://www.youtube.com/watch?v=qIq_XIHZpoE

Ich kann Ihnen übrigens versichern, dass weder die Person Dr.Awad Abu-Freh, noch was er sagt, erfunden ist. Ich kenne Awad, und er hat es verdient, angehört zu werden! Danke!

uri shani

hahatzav 24

36531 kiryat tiv'on

Der Einzige, der antwortete, und das rechne ich ihm immerhin zugute, ist ein gewisser Herr Kloke.

" Sehr geehrter Herr Shani,

 es ist sehr bedauerlich, dass Sie sich an dieser Verleumdungskampagne der Feinde Israels beteiligen. Hier zwei Links, die ein wenig Licht in die Dunkelheit der grassierenden Ressentiments und Falchinformationen bringen: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/15170

und

http://www.hagalil.com/archiv/2013/01/21/spd-wald/

Freundliche Gruesse

Martin Kloke"

 Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr Kloke!

Da Sie der einzige von allen ist, der auf meine Bitte geantwortet hat, hier auch meinerseits eine Antwort:

In der "Jüdischen Allgemeine" wird die Mafia-Aktion von Beni Begin vom Januar 2013 hochgelobt. Es ist dies eine zweite Version des Praver-Plans, der im Klartext Deportation bedeutet. Im Januar hatten wir (wie auch jetzt noch) eine Übergangsregierung. Die Legitimation einer solchen Regierung,  neue Gesetze durchzusetzen, wurde von überall in Frage gestellt.

Sehr geehrter Herr Kloke, mein Antizionismus ist kein Ressentiment, was immer Sie auch darunter verstehen. Ich war mal glühender Zionist, war überzeugt, dass – wie Borochow uns lehrte – es keinen Sozialismus ohne Zionismus und keinen Zionismus ohne Sozialismus geben könne. Ich habe einen Kibbuzz gegründet usw….. Das ist schon sehr lange her. Seither bin ich ein sehr viel weniger glühender, aber überzeugter Antizionist. Gibt es auch zionistische Ressentiments oder nur antizionistische?

Das Witzigste an diesen beiden Artikeln ist natürlich:

"Der KKL arbeitet eng mit der überwältigenden Mehrheit der Beduinenbevölkerung zusammen und unterstützt ihre sozioökonomische Entwicklung."  LOL!!

Haben Sie meinem Freund Dr. Awad Abu-Freh überhaupt zugehört? Bitte entschuldigen Sie, dass ich solche Freunde habe.

Sie werden es offenbar nicht werden.

Ohne Gruß,

Uri Shani

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